Filmvorstellung

Sturm über der Savanne

Sturm

2000: Sturm über der Savanne (ZDF, 42 Minuten)
2000: Time of Plenty (ZDF, Discovery 50 Minuten)

Regenzeit in Ostafrika: Welche Auswirkungen hatte El Nino auf die bekannten Tierparadiese?

Zum Jahreswechsel 1997/98 gab es das erste, wirklich als weltweites Phänomen wahrgenommene El nino Ereignis. Auch in Ostafrika regnete es wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Das erschien mir als Chance, einmal einen ungewöhnlichen Regenzeitfilm zu machen. Ein ziemlich gewagter Schnellschuss, denn ich saß in der Redaktion in Mainz! Tatsächlich schaffte ich es Anfang Februar 1998 gerade noch rechtzeitig nach Kenia, um mit meinem alten Kumpel Jens Hessel Flugaufnahmen des weit über die Ufer getretenen Tana Flusses zu machen. Bis ich dann allerdings in die Nationalparks kam, hatte sich dort das meiste Wasser schon längst verlaufen. Trotzdem standen im Ngorongoro Krater noch ungewöhnliche Wassermassen und die Löwen mussten weite Teile ihrer Reviere aufgeben. Mit viel Improvisation kamen noch einige ungewöhnliche Regenzeiteinstellungen zusammen, aber es war dann schließlich eine Produktion, die nur durch viel eigenes Archivmaterial gerettet wurde.


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Spektakuläres Wetter über dem Mara Reservat. Dreharbeiten unter wirklich schlechten Regenzeitbedingungen bergen eine Menge Risiken und sind völlig unplanbar.


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Piste im Ngorongoro Krater im Februar 1998. Bei der ersten Passage dieser Furt bekam ich einen bösen Schreck, weil die rechte Seite des Wagens für die Kameramontage offen war. Erstaunlicherweise nahm der Wagen aber nur sehr wenig Wasser auf und schlug sich insgesamt sehr wacker – auch wenn die Stoßdämpfer nach sechs Drehwochen völlig ausgeschlagen waren!