Mit Zähnen und Klauen

Der Zustand einiger afrikanischer Nationalparks wird oft beklagt, aber nur dort findet man noch ein annähernd „vollständiges Arteninventar“, wie es den natürlichen biologischen Grundlagen der jeweiligen Habitate entspricht. Dies ermöglicht nur hier eine heute einmalige Konstellation: Fünf Arten großer Fleischfresser leben nebeneinander im selben Lebensraum und jagen weitgehend identische Beutearten. Die afrikanischen Raubtiere bieten schier unerschöpfliche Motive und dabei geht es längst nicht nur um ihre schauerlichen Seiten. Dieses Album bietet einen Überblick.



An der Spitze

Kaum jemand kann sich der Faszination von Löwen entziehen. Als „König der Tiere“ gelten sie geradezu als Sinnbild der afrikanischen Tierwelt. Hier eine kleine Auswahl von Fotos aus den letzten 10 Jahren.

Ums Leben laufen

Geparde sind sowohl Jäger wie Gejagte, weil sie als „Meso-Raubtiere“ durchaus von größeren und stärkeren Raubtieren angegriffen werden können. Sie sind Gefangene ihrer Spezialisierung auf Geschwindigkeit, was ihr Leben oft sehr kompliziert macht.

Afrikas Jäger

Verständlicherweise stehen die großen Löwen, Geparde und Leoparden im Mittelpunkt des Interesses, wenn man in die letzten großen Nationalparks kommt, wo es noch halbwegs vollständige, natürliche Nahrungspyramiden gibt. Aber auf den unteren Ebenen dieser Pyramide spielt sich viel mehr ab als in den oberen Etagen! Deshalb hier auch ein paar der unscheinbareren, kleineren Jäger.